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Eingabe für endgültige Berechnung

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Hilfe zum Sozialversicherungsrechner

Vorläufige oder endgültige Bemessung

Hier können Sie wählen, ob Sie die vorläufigen oder endgültigen Beiträge berechnen wollen.

Vorläufige Bemessung

Diese wird bei laufend Versicherten von den Erwerbseinkünften des drittvorangegangenen Jahres und den damals vorgeschriebenen Pensions- und Krankenversicherungsbeiträgen abgeleitet. Die Summe dieser Beträge wird "aktualisiert", um die zwischenzeitig eingetretene Geldwertveränderung auszugleichen (Faktor 2017: 1.077), und sodann durch die Anzahl der Pflichtversicherungsmonate des drittvorangegangenen Jahres geteilt.

Bei Versicherungsneuzugängen (in den letzten 120 Monaten lag keine GSVG-Pflichtversicherung vor) gelten niedrigere Werte betreffend der vorläufigen und endgültigen Bemessungsgrundlage in den ersten vier Versicherungsjahren, die im Programm hinterlegt sind.

Endgültige Bemessung

Soweit vorläufige Beitragsgrundlagen zur Anwendung kommen, gelten diese so lange, bis der Einkommensteuerbescheid des jeweiligen Beitragsjahrs vorliegt. Anhand dieses Einkommensteuerbescheids wird die endgültige Beitragsgrundlage festgestellt. Dazu wird die Summe aus Erwerbseinkünften und den im Beitragsjahr vorgeschriebenen Pensions- und Krankenversicherungsbeiträgen durch die Zahl der Pflichtversicherungsmonate im Beitragsjahr dividiert. Die bei der vorläufigen Grundlage vorgesehene Aktualisierung unterbleibt. Es kommt zur "Nachbemessung" der Beiträge, die entweder zu einer Beitragsnachbelastung oder zu einer Beitragsgutschrift führen kann.

Neuzugänge

Bei Versicherungsneuzugängen (in den letzten 120 Monaten lag keine GSVG-Pflichtversicherung vor) gelten besondere Regelungen:

  • Bei diesen gilt in den ersten beiden Kalenderjahren der Pflichtversicherung ein Betrag in Hoehe von Eur 425,70 (Wert 2017) monatlich als Beitragsgrundlage in der Krankenversicherung. Diese Beitragsgrundlage ist fix, eine Nachbemessung erfolgt nicht.
  • Im dritten Jahr der Pflichtversicherung macht die Beitragsgrundlage in der Krankenversicherung vorläufig Eur 425,70 (Wert seit 2017) monatlich aus.
  • In der Pensionsversicherung gilt ein Betrag von Eur 425,70 (Wert seit 2017) monatlich fuer alle drei Jahre als vorlaeufige Beitragsgrundlage.

Versicherungsmonate

Geben Sie hier bitte die Anzahl der Versicherungsmonate des Jahres ein, für das Sie die Beiträge berechnen wollen.

Summe der Erwerbseinkünfte gem. ESt-Bescheid

Anhand dieses Einkommensteuerbescheids wird die endgültige Beitragsgrundlage festgestellt. Dazu wird die Summe aus Erwerbseinkünften und den im Beitragsjahr vorgeschriebenen Pensions- und Krankenversicherungsbeiträgen durch die Zahl der Pflichtversicherungsmonate im Beitragsjahr dividiert.

Beitragsgrundlage

Diese wird bei laufend Versicherten von den Erwerbseinkünften des drittvorangegangenen Jahres und den damals endgültig vorgeschriebenen Pensions- und Krankenversicherungsbeiträgen abgeleitet.

Vorauszahlung

Geben Sie hier bitte die Vorauszahlungen, die Sie auf Grund der vorläufigen Bemessung bezahlt haben, ein.

Versicherungsgruppe

Normale GSVG-Pflichtversicherung

Das sind im Wesentlichen Gewerbetreibende, Gesellschafter einer OG, KG, EEG (OEG/KEG), Gesellschafter-Geschaeftsfuehrer einer GmbH. Eine Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer ist bei allen Voraussetzung. Hinsichtlich der Gesellschafter-Geschaeftsfuehrer gilt Folgendes: Ab 50 % besteht in jedem Fall eine Pflichtversicherung nach GSVG. Gesellschafter-Geschaeftsfuehrer mit einer Beteiligung bis 25 % sind als Dienstnehmer grundsaetzlich nach dem ASVG pflichtversichert. Bei einem Arbeitsverhaeltnis mit Beteiligung ueber 25 % bis unter 50 % besteht je nach Gestaltung des Arbeitsvertrags eine Pflichtversicherung nach dem ASVG oder GSVG.

Neue Selbständige

Dies sind im Wesentlichen Selbstaendige, die im Werkvertrag taetig sind, dafuer jedoch keinen Gewerbeschein besitzen und deren Verdienst ueber der Versicherungsgrenze von Eur 5.108,40 pro Jahr (Wert 2017) liegt.

FSVG-Pflichtversicherte:

Darunter fallen selbständige Ärzte, Apotheker und Patentanwälte. Hinsichtlich der Krankenversicherung besteht eine Wahlmöglichkeit zwischen GSVG, ASVG-Selbstversicherung und Privatversicherung.

Option

Sach- und Geldleistungsberechtigte können ihren Versicherungsschutz ihren Bedürfnissen individuell anpassen.
Folgende Optionen stehen dafür zur Verfügung:

  • Für Sachleistungsberechtigte

    • die "volle Geldleistungsberechtigung" oder
    • die "Sonderklasse-Geldleistungsberechtigung"
  • Für Geldleistungsberechtigte

    • die "Sonderklasse-Geldleistungsberechtigung"

Die Optionen im Detail

Die "volle Geldleistungsberechtigung"

Diese Option entspricht der früheren Höherreihung. Beim Arztbesuch, beim Medikamentenbezug und in der Spitals-Sonderklasse gilt man als Privatpatient und bezahlt die Leistung zunächst selbst. Die SVA vergütet die Kosten nach Tarif, ersetzt aber maximal 80 Prozent der Kosten. Die Option kostet (2017) Eur 102.24 monatlich, zusätzlich zu den normalen Krankenversicherungsbeiträgen.

Die "Sonderklasse-Geldleistungsberechtigung"

In dieser Option besteht Geldleistungsberechtigung nur hinsichtlich der Spital-Sonderklasse. Alle anderen Leistungen gebuehren als Sachleistung (insbesondere aerztliche Hilfe auf Patientenschein). Die Option kostet fuer Sachleistungsberechtigte (2017) Eur 81.81 monatlich und für Geldleistungsberechtigte € 0.00 monatlich, jeweils zusätzlich zu den normalen Krankenversicherungsbeiträgen.

Optiert ein Sachleistungsberechtigter in die "volle Geldleistungsberechtigung" oder in die "Sonderklasse-Geldleistungsberechtigung", kann eine Vergütung der Spital-Sonderklasse erst nach Ablauf einer Wartezeit von sechs Monaten ab Beginn der Option erfolgen. Unmittelbar vor Beginn der Option liegende Zeiträume der Geldleistungsberechtigung verkürzen oder ersetzen diese Wartezeit.

Mehrfachversicherung in der Krankenversicherung

GSVG-Versicherte, die gleichzeitig eine ASVG oder B-KUVG -versicherungspflichtige Beschäftigung ausüben, sind nach dem GSVG und nach dem ASVG/ B-KUVG - also "mehrfach" - versichert.